Gesundheitsversorgung

Lost Voices Stiftung beruft Elena Lierck zur neuen Stiftungsbotschafterin für ME/CFS

Die Lost Voices Stiftung beruft Elena Lierck zur Botschafterin. Die engagierte Unternehmerin und betroffene Mutter setzt sich für mehr Sichtbarkeit, Aufklärung und bessere Versorgung bei ME/CFS ein.. Elena Lierck bringt langjähriges Engagement für Sichtbarkeit, Aufklärung und politische Vernetzung mit Die Lost Voices Stiftung hat Elena Lierck aus Dresden zur neuen Stiftungsbotschafterin berufen. Die 45-Jährige engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für ME/CFS und wird die Stiftung nun bei der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Biografischer Hintergrund und Bezug zu ME/CFS Elena Lierck ist bereits seit über zwei Jahrzehnten als Unternehmerin tätig, seit 2016 mit dem Schwerpunkt auf Frauengesundheit. Ihr Bezug zu ME/CFS ist zutiefst persönlich: Seit 2020 ist ihre Tochter Kalea (16) von dieser Erkrankung betroffen. Elenas Leben hat sich dadurch grundlegend verändert und sie hat hautnah miterlebt, was...

Notfallreform braucht klare Abgrenzungen - Rettungsdienste warnen vor Risiken für Patientensicherheit

Der BKS sieht im Gesetzentwurf zur Notfallreform Nachbesserungsbedarf. Unklare Abgrenzungen zwischen Krankenfahrten und Krankentransporten bergen Risiken für Patientensicherheit und Versorgung. Berlin / Hessen, Januar 2026 - Der Bundesverband eigenständiger Rettungsdienste und Katastrophenschutz e. V. (BKS) begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die Notfallversorgung in Deutschland weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sieht der Verband im aktuellen Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung erheblichen Nachbesserungsbedarf. Maßstab der Kritik ist nicht eine wirtschaftliche Betrachtung, sondern die Frage, ob die medizinische Notfall- und Transportversorgung für die Bevölkerung dauerhaft sicher, verlässlich und praxistauglich ausgestaltet ist. Fehlende Abgrenzung zwischen Krankenfahrten und Krankentransporten Ein zentraler Kritikpunkt betrifft § 60 des Gesetzentwurfs und die weiterhin unzureichende Abgrenzung zwischen Krankenfahrten nach...

Start des Innovationsnetzwerks MEREPA für Telemedizin und zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung

Das Innovationsnetzwerk MEREPA entwickelt digitale Lösungen für ein medizinisches Metaverse, das die Patientenfernversorgung revolutionieren soll. Das Netzwerkmanagement übernimmt die IWS GmbH. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Förderung des Innovationsnetzwerks "MEREPA - Das Metaverse als remotes Patientenversorgungssystem" im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) bewilligt. Ziel des Netzwerks ist es, digitale Lösungen für ein innovatives medizinisches Metaverse zu entwickeln, das die Patientenfernversorgung revolutionieren soll. Die IWS GmbH unterstützt die Netzwerkpartner:innen über einen angestrebten Zeitraum von insgesamt drei Jahren bei der Planung und Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten und bietet dabei als Full-Service-Dienstleister umfassende Expertise an. Telemedizinische Innovationen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft Die moderne Gesundheitsversorgung...

Fraunhofer auf der DMEA: Mit KI das Gesundheitssystem zukunftsfähig gestalten

Tools und Technologien unterstützen Diagnostik und medizinische Entscheidungen Die Patientenversorgung verbessern, Arbeitsabläufe effizienter gestalten und die Akteure der Branche optimal vernetzen - all das ermöglicht die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens. Expertinnen und Experten der Fraunhofer-Gesellschaft entwickeln dazu auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Systeme, die effektiv und datenschutzkonform eingesetzt werden können. Ihre Forschungsergebnisse präsentieren neun Fraunhofer-Einheiten vom 9. bis 11. April auf der DMEA 2024 in Berlin. Für Diskussionen und Einblicke in die zukünftige Gesundheits-IT...

Stationäre Versorgung ambulantisieren - Qualität in der Behandlung sichern

Der Blick von der Meta-Ebene Qualität, Wirtschaftlichkeit, Zugang - das sind Kernkriterien der Reform, die die Krankenhauslandschaft neu aufstellen soll. Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Finanzengpässe ist Handeln gefragt, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfest zu machen. Tragfähige Optionen hierzu diskutierten im November führende Köpfe der Branche beim Think Tank ‚Gesundheit - neu gestalten' von Wolters Kluwer Health. Neue Ansätze sollten den medizinischen und digitalen Fortschritt einbeziehen. Die regionale Vernetzung der Versorgung muss die Patientenreise von Prävention, Früherkennung,...

Bei aller Zentralisierung muss die notfallmedizinische Grundversorgung wohnortnah gesichert bleiben!

Stattdessen fordert sie, elektive Behandlungen in Kliniken der Maximal- oder Zentralversorgung und Fachkrankenhäusern zu bündeln, während die notfallmedizinische Grundversorgung auch in der Peripherie und im Ländlichen Raum gewährleistet bleiben muss. Der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), spricht sich mit Blick auf die Rechte der Patienten dafür aus, dass auch künftig in maximal 30 Minuten Fahrzeit eine Anlaufstelle für akute Notfälle zur Verfügung stehen muss. Wenngleich durch die Unterstützung von Notfallhelfern und dem Telenotarzt eine Erstversorgung am Einsatzort gewährleistet werden kann,...

Wohnortnahe Gesundheitsversorgung muss erhalten bleiben und noch weiter gestärkt werden

"Zwar müssen wir mehr junge Menschen für das Medizinstudium und eine spätere hausärztliche Tätigkeit auch außerhalb der Städte begeistern. Das alleine genügt jedoch nicht, um eine zukunftsfeste Betreuung einer älter und damit kränker werdenden Gesellschaft zu gewährleisten. Vielmehr wird es auf ein Umdenken ankommen, das am Ende einerseits zur Einsicht führen muss, dass das Gesundheitswesen nicht länger als Teil der Wirtschaft mit Profitstreben verstanden werden darf. Krankenhäuser müssen zurück in die öffentliche Hand. Und Arztpraxen muss der ökonomische Druck genommen und sie gegebenenfalls subventioniert werden,...

Der Leuchtturm unter den fib-Projekten des bbw

HLaN bringt Digital Health-Anwendungen in die Gesundheitsversorgung Es gilt als Leuchtturm des Smart Service Welt II Förderprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi): das HLaN-Projekt des fib Forschungsinstituts der bbw Hochschule mit einem Fördervolumen von rund 3 Millionen Euro. So heißt es im Forschungsbericht der bbw Hochschule, der alle zwei Jahre zum aktuellen Geschehen informiert und für das Jahr 2020/2021 kürzlich erschienen ist. HLaN steht für Health Reality Lab Network und war im April 2018 mit dem Ziel an den Start gegangen, ein bundesweites Netzwerk zu schaffen, das innovativen Digital...

Dr. Ines Weinhold ist neue Geschäftsführerin am WIG2 Institut

Die Diplom-Volkswirtin und leidenschaftliche Wissenschaftlerin freut sich sehr darauf, die Zukunft der Forschungseinrichtung fortan auch auf administrativer Ebene mitgestalten zu können. Seit diesem Sommer ist Dr. Ines Weinhold Teil der Geschäftsführung am WIG2 Institut. Die studierte Diplom-Volkswirtin führt das Wissenschaftliche Institut für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung seither Hand in Hand mit Dr. Thomas Höpfner und löst Dr. Dennis Häckl an dieser Stelle ab. Zuvor arbeite sie bereits sieben Jahre als Leiterin des Bereichs Gesundheitsökonomie im Unternehmen. Dieses Fachgebiet möchte die leidenschaftliche...

Konzept "GesundheitsCampus" der Universität Bayreuth als Alternative zur Klinikschließung in Gemeinden

Bayreuth/ Mannheim, 29. Dezember 2020 - Die Auswirkungen der Corona-Pandemie erzeugen zusätzlichen Druck auf die flächendeckende Gesundheitsversorgung. Knapper werdende finanzielle Mittel bringen Krankenhäuser, die für die Grundversorgung außerhalb von großen Städten von Bedeutung sind, in Bedrängnis. Gründe dafür liegen im massiven Rückgang der Fallzahlen, der Verschärfung des bereits bestehenden Fachkräftemangels sowie der absehbaren Konzentration staatlicher Strukturbeihilfen auf komplexe Versorgungseinrichtungen. "Erste Erfahrungen aus der Corona-Pandemie verdeutlichen, welchen Stellenwert die regionalen Angebote...

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