Vorverurteilung

Inhaftiert mit 95: Südkoreas Strafverfolgung eines religiösen Führers löst internationale Besorgnis aus

Internationale Kritik an Südkorea: Die Haft eines 95-jährigen Religionsführers wegen gewaltloser Vorwürfe und die Vorverurteilung durch den Justizminister belasten die Demokratie des Landes. Renommierter Wissenschaftler bezeichnet die Situation als "einen Fleck auf Südkoreas demokratischer Glaubwürdigkeit", während der Justizminister das laufende Verfahren vorverurteilt Ein 95-Jähriger hinter Gittern wegen parteipolitischen Vorwürfen ohne Gewaltanwendung Hoher Regierungsbeamter zitiert öffentlich die Heilige Schrift, um eine religiöse Minderheit zu verurteilen Inhaftierung verstößt mutmaßlich gegen die UN-Mandela-Regeln und die Prinzipien der WGAD (UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen) Der 95-jährige Vorsitzende Lee Man-hee wurde am 24. Juni wegen parteipolitischer Vorwürfe ohne Gewaltanwendung in Gewahrsam genommen - was scharfe Verurteilungen seitens internationaler Organisationen für Religionsfreiheit...

Die Unverletzlichkeit des Heims - oder: Was niemanden etwas angeht

Faktenbasierter Beitrag zur Unverletzlichkeit der Wohnung am Beispiel Marktstraße 151/191. Honorarfreier Abdruck mit Quellenangabe ausdrücklich gestattet. In den Häusern Marktstraße 151 und 191 in Loitz leben Familien, die ihren Alltag im Rahmen geltender Gesetze, Hausordnungen und nachbarschaftlicher Absprachen gestalten. Die Wohnungen wurden in den Jahren von 2019 bis 2022 saniert - baulich modernisiert, geprüft und als bewohnbar eingestuft. Die polizeilichen Akten bleiben unauffällig, die Verwaltung ist informiert - und doch scheint das Bedürfnis, sich von außen einzumischen, größer als jede Sachkenntnis. Die Debatte über das, was hinter fremden Türen geschieht, sagt oft mehr über jene aus, die mit dem Finger zeigen, als über jene, die dahinter leben. Und wer in einem solchen Kontext die Hand erhebt - öffentlich, politisch oder medial -, sollte auch etwas zu sagen haben. Etwas Substanzielles. Etwas Belegbares. Etwas, das nicht...

Vorverurteilt. Verkannt. Verdrängt. - Die Täter-Opfer-Umkehr im Fall Marktstraße

Zur Veröffentlichung freigegeben: Analyse zu medialem Framing und Täter-Opfer-Umkehr im Fall Marktstraße Loitz. Kostenlos nutzbar mit Quellenangabe. Stand: Juni 2025. Im Frühjahr 2025 erschienen in Loitz zwei redaktionell aufbereitete Beiträge, die eine vermeintlich integrationsunwillige Großfamilie in der Marktstraße als Ursache kommunaler Überforderung darstellten. Der erste Artikel wurde am 16. April 2025 veröffentlicht und zitierte Bürgermeisterin Christin Witt mit einem dringlichen Hilferuf an Land und Bund. Der zweite Beitrag folgte am 23. Mai und schilderte die Perspektive belasteter Nachbarn. Auffällig ist die zeitliche kausale Folge: Beide Beiträge wurden vor den jeweils dokumentierten Straftaten veröffentlicht, bei denen die Marktstraße nicht als Ausgangspunkt, sondern als Ziel rechtsextremer oder einschüchternder Handlungen diente. So wurde das Anbringen eines Hakenkreuzes und von SS-Runen an der Fassade am 16. April...

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