Das neue Konzept: EMIT

Im Laufe von fast 30 Jahren in der Krebsforschung hat Dr. Sadik Öz eine neue Strategie erarbeitet, die die Probleme in der Krebstharapie umgehen kann: Alle Erfahrungen weisen darauf hin, dass eine komplette Eradikation von Tumorzellen mit den o. g. Verfahren nicht erreichbar ist. Krebszellen folgen denselben Instinkten wie jeder lebende Organismus und entfalten einen erstaunlichen Überlebenswillen, was früher oder später zur Therapieresistenz bzw. zur erneuten, noch aggressiveren Vermehrung führt. Gleichzeitig zerstört dieser Erhaltungstrieb jedoch den Wirt.

Die Behandlung von Krebs kann somit nicht allein auf die Dezimierung von Tumorzellen abzielen, sondern es muss ein Ausweg gefunden werden, der sich auf die Umprogrammierung der bösartigen Zellen in gutartige konzentriert.

Entsprechend aktiviert, stellt unser Immunsystem einen mächtigen Schutzmechanismus dar; warum sollte man es sich also nicht auch im Kampf gegen Krebs zum Verbündeten machen? Dass dies möglich ist, beweist die offensichtlich erfolgreiche Behandlung eines Patienten, der unter disseminiertem Kaposi-Sarkom litt. Der Erfolg ist weder auf Chemo- noch Radiotherapie zurückzuführen – der Patient vertraute in seiner verzweifelten Lage lediglich auf das neue Konzept, genannt EMIT, dessen durchschlagender Erfolg sich nachweisen lässt.

Diser Patient ist derzeit im Übrigen beschwerdefrei, außerdem traten bis dato unter dieser Therapie – abgesehen von einer gesteigerten Aktivität in jedem Lebensbereich – keinerlei Nebenwirkungen auf.

Nun stellt sich die Frage: IST KREBS MIT IMMUNTHERAPIE HEILBAR? Angesichts des Verlaufs, den die Krebserkrankung bei diesem Patienten genommen hat, muss die Antwort lauten: Dank EMIT mit großer Wahrscheinlichkeit – JA!

Angesichts der Endgültigkeit, die die Diagnose Krebs für so viele Menschen bedeutet, könnte EMIT einen wegweisenden, gänzlich neuen Ansatz in der Krebsbehandlung darstellen, wenn diese so vielversprechende Behandlung zukünftig, auch rechtlich abgesichert, der Allgemeinheit angeboten werden kann.


Über Peter Birkel