Denken im Zeitalter der KI – Arbeit, Identität und Urteilskraft nach der 1000-Tage-Schwelle - Workshop am 17. Januar 2026
Pressetext verfasst von berndblase am Di, 2025-12-30 09:01.Denken im Zeitalter der KI – Arbeit, Identität und Urteilskraft nach der 1000-Tage-Schwelle
Workshop am 17. Januar 2026 in Potsdam
Potsdam.
Künstliche Intelligenz verändert derzeit nicht nur einzelne Tätigkeiten, sondern die Grundlagen kognitiver Arbeit insgesamt. Schreiben, Analysieren, Planen, Bewerten – lange Zeit Kern menschlicher Wissensarbeit – werden in wachsendem Umfang automatisierbar. Was bleibt, ist eine tiefere Verunsicherung: beruflich, bildungsbezogen und zunehmend auch identitär.
Der Workshop „Denken im Zeitalter der KI – Arbeit, Identität und Urteilskraft nach der 1000-Tage-Schwelle“ greift diese Entwicklung auf und bietet einen strukturierten Orientierungsraum für alle, die von diesem Wandel betroffen sind. Die sogenannte 1000-Tage-Schwelle steht dabei für den Zeitraum, in dem sich entscheidet, ob KI lediglich ein weiteres Werkzeug bleibt – oder ob sich die Maßstäbe von Arbeit, Wert und Kompetenz grundlegend verschieben.
Der Workshop findet am 17. Januar 2026 von 10:00 bis 17:00 Uhr in Potsdam statt. Ergänzt wird er durch einen zweistündigen Nachlese- und Vertiefungstermin von 10:00 bis 12:00 Uhr (Termin wird gemeinsam vereinbart).
Die Teilnahmegebühr beträgt 350 Euro (brutto) und beinhaltet ein Workbook sowie Getränke.
Angesprochen sind Wissensarbeiter:innen, Lehrende, Kreative, Selbständige, Berater:innen, Führungskräfte sowie Studierende höherer Semester – kurz: alle, deren berufliche Identität auf kognitiver Leistung beruht.
Im Mittelpunkt des Workshops stehen unter anderem folgende Fragen:
Welche Formen kognitiver Arbeit geraten realistisch unter Druck – und warum?
Weshalb betrifft der Umbruch besonders akademische und wissensbasierte Berufe?
Was bedeutet es für das Selbstverständnis, wenn Denken „billig“ wird?
Welche Rolle spielen künftig Urteilskraft, Verantwortung, Kontextwissen und Sinnorientierung?
Wie lässt sich berufliche Neuorientierung denken, ohne vorschnellen Aktionismus?
Der Workshop verzichtet bewusst auf Tool-Schulungen oder technische Detaildiskussionen. Stattdessen verbindet er aktuelle ökonomische und bildungspolitische Analysen mit psychologischer und philosophischer Reflexion. Ziel ist es, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, die eigene Situation klarer einzuordnen und tragfähige Haltungen gegenüber dem kommenden Wandel zu entwickeln.
Der Nachlesetag dient der Integration: Erfahrungen aus dem eigenen Arbeitsalltag werden reflektiert, offene Fragen vertieft und individuelle Perspektiven geschärft.
Informationen, detaillierter Tagesablauf und vertiefende Inhalte:
info@berndblase.de
Kurzvita Bernd Blase
Bernd Blase ist Dozent, Künstler und Autor. Er arbeitet an der Schnittstelle von Psychologie, Bildung, Kunst und gesellschaftlichem Wandel. In seinen Workshops, Texten und künstlerischen Projekten beschäftigt er sich mit Fragen von Wahrnehmung, Identität und Urteilskraft – insbesondere dort, wo technologische Entwicklungen bestehende Denk- und Arbeitsformen infrage stellen.
Sein besonderes Interesse gilt den psychologischen und kulturellen Folgen von Künstlicher Intelligenz, nicht als technisches Phänomen, sondern als Strukturveränderung von Arbeit, Bildung und Selbstverständnis. Bernd Blase verbindet wissenschaftliche Analyse mit philosophischer Reflexion und praktischer Erfahrung aus Lehre und künstlerischer Arbeit.
Er lebt und arbeitet zwischen Potsdam und Brandenburg.
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