Sphärisches Schach: Bernd Blase entwickelt ein Spiel der Wahrnehmung aus seinem Psycho-Thriller Als die Farben zu weinen lernten
Pressetext verfasst von berndblase am Sa, 2026-06-13 09:24.Ein Schachspiel ohne Rand, ohne sichere Ecke und ohne lineares Denken: Mit dem „sphärischen Schach“ überträgt Bernd Blase die psychologische Welt seines Romans in ein eigenständiges Spielkonzept.
Potsdam, [Datum einsetzen] – Der Autor, Dozent und Künstler Bernd Blase stellt mit dem „sphärischen Schach“ ein ungewöhnliches Spielkonzept vor, das aus seinem Psycho-Thriller Als die Farben zu weinen lernten hervorgeht. Es verbindet klassische Strategie mit psychologischer Deutung, Farbsymbolik und räumlichem Denken.
Anders als beim klassischen Schach wird nicht auf einem flachen Brett gespielt, sondern auf einer Kugel. Damit verschwinden die vertrauten Grenzen des Spiels: Es gibt kein klares Vorne und Hinten, keine sichere Ecke, keinen Rand, an den sich eine Figur zurückziehen kann. Jede Bewegung verändert nicht nur eine Stellung, sondern das gesamte Spannungsfeld.
„Das sphärische Schach ist kein Spiel der Fläche, sondern ein Spiel der Wahrnehmung“, sagt Bernd Blase. „Es fragt nicht nur, welche Figur wohin zieht, sondern warum sie dort steht.“
Im Zentrum des Konzepts steht Nathan, die Hauptfigur des Romans. Nathan nimmt Menschen nicht linear wahr, sondern als Farben, Frequenzen, Störungen, Aura-Fragmente und psychologische Bewegungen. Das sphärische Schach wird damit zu seinem privaten Modell der Wirklichkeit: Jede Figur trägt Farbe, Erinnerung, Schuld, Beziehung und innere Spannung.
Während das klassische Schach von Ordnung, Feldern und berechenbaren Linien lebt, öffnet das sphärische Schach einen anderen Denkraum. Auf einer Kugel kehrt jede Fluchtlinie zurück. Jeder Zug hat Rückwirkungen. Jede Entscheidung verändert den Horizont. Das Spiel wird so zur Metapher für menschliche Beziehungen, für Kontrolle, Projektion, Wahrnehmung und Manipulation.
Der literarische Ursprung liegt in Blases Psycho-Thriller Als die Farben zu weinen lernten, einem Roman über Wahrnehmung, Schuld, Kunst, Gewalt und synästhetisches Denken. Das sphärische Schach erweitert diese Themen in eine spielerische Form. Es ist zugleich Strategie, Psychodrama und ästhetische Versuchsanordnung.
Die Figuren des Spiels sind nicht nur Spielfiguren. Sie stehen für innere Personen, Konflikte und emotionale Zustände. Der König ist nicht nur zu schützen, sondern zu deuten. Die Dame ist nicht nur Machtfigur, sondern Wille und Begehren. Der Springer wird zur Störung. Der Läufer zur Ahnung. Der Bauer trägt die Möglichkeit der Verwandlung in sich.
Damit richtet sich das sphärische Schach nicht nur an Schachinteressierte, sondern auch an Leserinnen und Leser, Künstler, Psychologen, Trainer, Coaches und Menschen, die sich für Wahrnehmung, Symbolik und strategisches Denken interessieren.
Das Spielkonzept befindet sich derzeit in der konzeptionellen Ausarbeitung. Geplant sind weitere Visualisierungen, Regelbeschreibungen und eine mögliche künstlerische Umsetzung als Spielobjekt, Buchbeilage oder eigenständiges Kunst- und Denkspiel.
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Über Bernd Blase
Bernd Blase ist Autor, Dozent und Künstler. In seinen Arbeiten verbindet er Psychologie, Philosophie, Kunst, Führung, Wahrnehmung und gesellschaftliche Gegenwartsfragen. Sein Psycho-Thriller Als die Farben zu weinen lernten beschäftigt sich mit synästhetischer Wahrnehmung, Schuld, Manipulation und der Frage, wann Beobachtung zur Gefahr wird.
Pressekontakt
Bernd Blase
SBW Verlag
Johann-Goercke-Allee 12
14469 Potsdam
E-Mail: info@berndblase.de
Website: www.berndblase.de
Hinweis für Redaktionen:
Bildmaterial, Covermotiv und weitere Informationen zum sphärischen Schach können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
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