Liebe geht DOCH durch den Magen: Europameisterschaft (3) – oder: Ach, Du liebe Grütze!

Auf Strategie kommt es an. Beim Fußball und in Beziehungen. Die Diskussionen echter und selbsternannter Experten über mögliche Fehler im Halbfinalspiel gegen Italien sind nichts gegen die strategischen Erwägungen einer Ehefrau, die sich mit ihrer einstmals besten Freundin im Finale um die Gunst ihres Mannes wiederfindet. Und in Beziehungen wie im Fußball gilt: ein Eigentor ist auch ein Tor … nur eben für die andere Seite.

Es ist vorbei. Der Traum vom Fußball-Europameister Deutschland ist erst einmal ausgeträumt. Das ist bedauerlich. Das ist schade. Du bist zwar nicht wirklich ein Fan, aber Du hast sehr wohl voller echtem Mitgefühl (wenn auch mit einem gewissen Maß an praktischem Unverstand) zusammen mit den anderen das Halbfinalspiel gegen Italien verfolgt und Dich am Synchronstirnrunzeln und kollektiven Seufzen beteiligt.
Nur als das Ergebnis dann unwiderruflich feststand, hast Du Dich mangels intimerer Kenntnisse der Sportart im Allgemeinen und Besonderen nicht an der nachfolgenden Besserwisserei beteiligt, sondern Deine Aufgabe darin gesehen, die enttäuschten wirklichen Fans mit allem zu versorgen, was sie benötigten, um Trost zu finden. Eine wahre Samariterin!

Deine Freundin Elisabeth, genannt „Betz“, ist sowieso die einzige Frau in Eurer Clique, die wirklich Ahnung von Fußball hat und in der Lage ist, mit einer Bierflasche in der Hand professionell auszusehen und sich auch so anzuhören, wenn die fachlichen Debatten geführt werden. Also hat sie ihren Platz an vorderster Front … Naja, jede wie und wo sie kann. Das ist schon immer so gewesen und das ist schließlich in Ordnung. Auch hinsichtlich Deiner Freundin Gaby, die auf ihre ganz persönliche Art und mit vollem Körpereinsatz Trost zu spenden pflegt. So ist sie eben und es hat Dich früher nie gestört. Allerdings hat sie früher auch nicht auf dem Schoß Deines Mannes gesessen und mit ihm aus einer Flasche getrunken.

Die Zeiten ändern sich, das ist normal. Man nennt das auch den „Lauf der Geschichte“. Und so lange die Geschichte läuft, im Sinne eines mittleren Trabs, ist alles völlig okay. Wenn sie aber plötzlich zu galoppieren beginnt, ist Vorsicht angeraten.
Gaby und Peter … DEIN Peter und DEINE beste Freundin Gaby, die doch eigentlich nie wirklich etwas für einander übrig hatten, plötzlich vereint in gemeinsamem Jammer über die verpasste oder verpatzte Chance auf dem grünen Rasen…

Gut, schwere Zeiten schweißen die Menschen zusammen. Das muss nichts bedeuten. Und Du willst die Dinge nicht überbewerten, ABER: Ist es nicht sonderbar, dass zwei Menschen, die bis vor wenigen Tagen noch die jeweils andere Person in der Unterhaltung mit Dir bestenfalls mit ironischen Kommentaren bedachten, falls sie auf ihre Erwähnung überhaupt reagierten, mit einem Mal von sich aus und ohne erkennbaren Anlass danach fragen, wie es wohl der bzw. dem anderen geht?

Als Du Gaby erzählt hast, dass Dein Mann seine Freunde zu Euch nach Hause eingeladen hatte zum Fernsehen, ohne sich zuvor mit Dir abzusprechen, weshalb Du ihn ob dieser Missachtung zur Renovierung der Küche und dem Bau eines Regals verurteilt hast, hat sie noch gesagt: „Gut so. Bravo! - Da soll er sich aber gefälligst mal anstrengen!“, und es hatte nach gerechtem weiblich-solidarischem Zorn geklungen. Also so, wie es normalerweise klingen sollte.

Und nun, als Du wieder darauf zu sprechen gekommen bist, hat Gaby gesagt: „Das wird bestimmt toll, Ev. - Ach, ich wünschte, ich hätte jemanden wie Peter, der so begabt ist mit solchen Dingen. Meine Küche hätte's ja auch mal nötig.“ Woraufhin Du – rein spaßeshalber - gesagt hast: „Na, frag' ihn doch einfach. Wenn er schon im Renovierungsmodus ist, kann er ja gleich bei Dir weitermachen.“ Natürlich hast Du nicht damit gerechnet, dass sie ihn wirklich fragt und erst recht nicht damit, dass er auch noch „ja“ sagen würde. - Das heißt: eigentlich hat er nicht bloß „ja“ gesagt, sondern „ja, gern“.

Sobald Du ihn wieder allein für Dich gehabt hast, hast Du natürlich nachgebohrt …. selbstverständlich höchst beiläufig … was er wohl geraucht haben mochte, dass sein sonst auf Ablehnung jeglicher nicht wirklich dringlicher handwerklicher Arbeit programmiertes Gehirn umgepolt haben könnte. Die Antwort hat Dich bis ins Mark erschüttert, denn er hat gesagt: „Ach, Gaby ist doch einfach nett ...“ - NETT!

Wie jeder halbwegs verständige Mensch weißt Du natürlich auch, es gibt zwei Arten von „nett“ und keine davon ist neutral. Die eine ist reine Schönrednerei und „nett“ bedeutet hier soviel wie „mies/blöd/grauenvoll, aber ich will's nicht so drastisch sagen, um niemanden zu verletzen“.
Die andere hingegen ist pure Untertreibung und bedeutet „phantastisch/super/toll, aber ich will's nicht so deutlich zeigen, um keinen Verdacht zu erregen“.
Das hier war unzweifelhaft ein „nett“ der zweiten Sorte. Das macht Dich betroffen, bestürzt und Du fühlst Dich verletzt.

Die komplette Kolumne inkl. zweier passender Rezepte (eines davon vegan) lesen Sie kostenfrei unter:

www.extremnews.com/berichte/ernaehrung/e00d13fbc3cbb32

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