Heimopfer

Ex-Heimkinder: Warnung vor einer Abtretungsvereinbarung

Es gibt einige Menschen, die ehemaligen Heimkindern uneigennützig und kostenlos zur Seite stehen, wenn es darum geht, Beiträge aus dem Opferfonds des Bundes, der Länder und der Kirchen für misshandelte Heimkinder oder aus anderen Beihilfetöpfen zu bekommen. Dazu gehört beispielsweise der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ (VeH), der eine große Internetpräsenz betreibt (http://www.veh-ev.eu) und reichlich Informationen zur Verfügung stellt. Für den Bereich behinderter Heimopfer bietet sich die „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“ an, die auf ihrer HP www.gewalt-im-jhh.de ebenfalls umfangreiche Informationen bietet und in...

Heimopferfonds West floppt weiterhin: 1,6 % der Opfer stellten bisher Anträge

Sie wurden geschlagen, mussten Erbrochenes essen, wurden teils vergewaltigt, ihr Wille wurde gebrochen, manchmal waren sie Versuchskaninchen für Medikamente, die Religion allerdings wurde ihnen konfessionsübergreifend eingebläut: Ehemalige Heimkinder West. Im Jahr 2006 wurde ein „Runder Tisch Heimerziehung“ in Berlin installiert, mit der ehemaligen Pastorin Antje Vollmer als Vorsitzende und mit einem auserwählten Kreis von überwiegend Juristen aus der Politik und den großen Kirchen besetzt. Drei willkürlich ausgesuchte ehemalige Heimkinder wurden als Opfervertreter berufen. Seitens der Opfer fanden sie keine Legitimation....

Opferinitiative warnt vor Fragebogen der Evangelischen Kirche – Retraumatisierungen befürchtet

„Schon die Anschrift ‚Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung’ ist verräterisch verharmlosend“, so Helmut Jacob, Mitglied einer Opferinitiative ehemals misshandelter Heimkinder in den Orthopädischen Anstalten Volmarstein in Wetter bei Hagen. An diese Anlaufstelle können sich nämlich Männer und Frauen wenden, die in Kindheit oder Jugend in Einrichtungen der Evangelischen Kirche Opfer sexueller Verbrechen wurden. Viele wurden vergewaltigt, sexuell belästigt oder gedemütigt. Nach viel zu langen Jahren der Aufarbeitung, unter dem Druck der Öffentlichkeit, stellen die Landeskirchen nun einen...

Unglaublich, aber wahr: Evangelische Landeskirche Hannover zahlt seinen Opfern bis zu 32.000 Euro Wiedergutmachung

Unglaublich, aber wahr: Evangelische Landeskirche Hannover zahlt seinen Opfern bis zu 32.000 Euro Wiedergutmachung Selbst dieser Betrag ist viel zu gering, als dass er die wahren Leiden vieler Opfer von Gewalt und Terror unter kirchlichen Dächern in den Nachkriegsjahrzehnten ansatzweise kompensieren kann. Dennoch reißt die Evangelische Landeskirche Hannover wahre Dämme ein. Auf den Fall wurde ich aufmerksam durch einen Beitrag im Blog des Evangelischen Pfarrers i.R. Dierk Schäfer aus Bad-Boll: http://dierkschaefer.wordpress.com/2014/01/11/keine-entschadigung-aber-schadensbegrenzung-auf-beiden-seiten/ Schäfer bezieht sich auf...

Kronschnabel: Evangelische Landeskirche Hannover zahlt bis zu 32.000 Euro an Opfer

Seinen Blog-Eintrag "Keine Entschädigung, aber Schadensbegrenzung - auf beiden Seiten." leitet der evangelische Pfarrer im Ruhestand so ein: "Es geht also doch. Wenn auch nur etwas. Drastisch, wie es seine Art ist, zieht Erich Kronschnabel ein Resümee aus seiner Zusammenarbeit mit der hannoverschen Landeskirche[1]. Diese Kirche zahlt, auch wenn die Summen in keinem Verhältnis zu den angerichteten Schäden, den Beschädigungen von Lebensläufen stehen. Aber sie zahlt und beschämt damit andere, die knausern oder gar nicht zahlen." Schäfer weiter: "Kronschnabel und seine Gruppe haben es geschafft, den Spatzen in der Hand so wachsen...

„Da hindert Vater Staat die Mutter Kirche daran, etwas für die Opfer von Mutter Kirche zu tun.“

Diakoniewerk droht mit "Hartnäckigkeit" gegenüber Bundesministerium Die „Freie Arbeitgruppe JHH 2006“ bekam Post aus dem Präsidialbüro des Diakoniepräsidenten Johannes Stockmeier: „Wir bedauern sehr, dass nicht noch vor der Bundestagswahl eine endgültige Entscheidung des Bundes und die ersten Schritte der Umsetzung des Fonds für Betroffene aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie erfolgt sind.“ Im Schreiben heißt es weiter: „In Gesprächen wurde uns erneut der Beginn eines solchen Fonds in Aussicht gestellt. Wir erwarten nach Konstituierung der neuen Regierung alsbald eine Entscheidung...

„die gruppe um herrn jacob ist ein verfechter des fonds.“ – Nein, wir lehnen den Opferfonds für ehemalige Heimkinder ab!

„die gruppe um herrn jacob ist ein verfechter des fonds.“ – Nein, wir lehnen den Opferfonds für ehemalige Heimkinder ab! Vor einigen Tagen erhielt ich einen erbosten Anruf: „Wofür stehst Du denn jetzt eigentlich?“, wurde ich energisch gefragt. Ich erwiderte dem Anrufer, dass meine und die Haltung der „Freien Arbeitsgruppe JHH 2006“ vielfach dokumentiert sind. Der Anrufer schickte zugleich eine Email mit einem Link und dort fand ich obigen Satz. Wie lehnen diesen Opferfonds natürlich nach wie vor ab. Er ist unsozial, ich meine gar asozial. Der Weg bis zur Gründung dieses Fonds ist von Skandalen gepflastert. Da...

Anlaufstelle RTH will Heimopfer ausspionieren lassen - Opferhilfe erst an Gläubiger

Dem "Verein ehemaliger Heimkinder" mit Sitz in Aachen wurde ein vertrauliches Papier zugespielt. Hier der Inhalt: FONDS HEIMERZIEHUNG - Schnellinfo 10 - Köln, den 19.11.2013 Entscheidungen der Lenkungsausschüsse zu Einzelfragen Die Lenkungsausschüsse der Fonds „Heimerziehung West“ und „Heimerziehung in der DDR“ haben am 13. November 2013 gemeinsam getagt und folgende Beschlüsse gefasst: Auszahlung von Fondsleistungen mittels Postbarschecks oder auf Drittkonten Die Lenkungsausschüsse haben ein Rechtsgutachten anfertigen lassen zu der Frage, ob und inwieweit sich Mitarbeiter/innen der Anlauf- und Beratungsstellen...

Das Setzen auf die biologische Lösung schadet dem Ruf der Evangelischen Kirche - Opfergruppe an Diakoniepräsident

Freie Arbeitsgruppe JHH 2006 12. 12. 2013 Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. Herrn Johannes Stockmeier 10115 Berlin Telefax: 030 65211-3333 Sehr geehrter Herr Stockmeier, sehr geehrte Damen und Herren! Wir beziehen uns auf Ihr Schreiben vom 16. Juli dieses Jahres. In diesem haben Sie uns mitgeteilt: „Mittlerweile gibt es eine mündliche Aussage des Sozialministeriums, dass der Fonds Heimerziehung auch für diese Betroffenen geöffnet werden soll. Ein offiziel­les Schreiben erwarten wir.“ Wenige Zeilen später schreiben Sie: „Sobald wir konkretere...

Mehr finanzielle Hilfe für die Opfer der Katholischen Kirche - Nachtragsbrief an Erzbischof Zollitsch

Helmut Jacob Am Leiloh 1 58300 Wetter (Ruhr) 13. Oktober 2013 An den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch Kaiserstraße 161 53113 Bonn Fax: 0228 / 103-299 Unser Schreiben vom 18. September 2013 – Nachtrag Sehr geehrter Herr Zollitsch! Aus aktuellem Anlass verweise ich noch einmal auf unser o.g. Schreiben. Ich habe den Text zur Erinnerung am Ende dieses Schreibens angefügt. Angesichts der Verschwendungssucht Ihres Kollegen Tebartz-van Elst habe ich Sie aufgefordert, mehr finanzielle Hilfe als bisher an die Opfer Ihrer Kirche auszuzahlen. Jetzt ist bekanntgeworden, dass die Umbaumaßnahmen...

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