erziehungsheim

Verbrecher zeigt Größe – kirchliche Täternachfolger kennen keine Größe

Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen. Ein Verbrechen an der Gesellschaft überhaupt. Diese Steuerhinterziehungen im zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr (1) verhindern beispielsweise die Schulspeisung. Tausende Kinder gehen mit knurrendem Magen in die Klassen und verlassen sie ebenso hungrig. Folge der Steuerhinterziehungen ist auch die Anrechnung des Kindergeldes auf die Hartz IV-Bezüge. (2) Damit werden Mütter UND Kinder gleichermaßen bestraft. In gleicher Folge ist die Bezahlung der Pflegekräfte in den Krankenhäusern und Heimen asozial niedrig und es muß die Gesellschaft wundern, daß ihre Kranken und Alten überhaupt noch gepflegt werden. Anstatt die Steuersünder zu jagen, jagen die Behörden nach billigen Tagelöhnern aus dem Ausland, um diese Lücke zu schließen. Daß ein Steuerhinterzieher, also ein Verbrecher, letztendlich doch zu seiner Tat steht, ist selten. Daß er seinen Advokaten nicht auf den Leim geht, ist in diesem...

Grundsätzliches Einsichtsrecht der Betroffenen...

Folgenden Bericht über die Bemühungen, an ihre Akten zu kommen – die Zeichen und Beweise also, dass sie ihr Leben überhaupt gelebt wurde und sie sich ihre eigene Existenz nicht einfach nur einbildete – schrieb ein ehemaliges Heimkind und Mitglied im Verein ehemaliger Heimkinder e.V. Wir dokumentieren diesen Bericht unkommentiert in 4 Folgen. Unkommentiert zwar, weil es diese Überlebende gut in der Lage war, ihre Suche, ihre Bemühungen, ihren Frust und ihre Verzweiflung selbst – und dazu sehr plastisch – zu schildern. Unkommentiert natürlich auch deshalb, weil sich jeder Kommentar verbietet angesichts dieser Behördenwillkür, dieser eklatanten Arroganz und Unverschämtheiten, die hier über ein ehemaliges Heimkind gehäuft werden, die eigentlich erstmal nur eines will: Wissen, wer sie ist! Wie heißt es doch so schön im Abschlussbericht des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre? „Grundsätzliches Einsichtsrecht...

Gedenktafel an der ehemaligen Fürsorgeanstalt Glückstadt

Das ehemalige Marinegebäude wurde 1874 als Anstalt eingerichtet, in welcher hauptsächlich „Landstreicher“ und „Dirnen“ eine auf unbestimme Zeit verhängte „korrektionelle Arbeitshaft“ absitzen sollten. 1925 wurde das Haus umbenannt in „Landesarbeitsanstalt“ und von 1933 bis 1934 wurde es von den Nationalsozialisten als „Wildes KZ“ genutzt. Ab 1943 begann man hier jugendliche Fürsorgezöglinge zur „Arbeitserziehung“ einzuweisen. Von 1943 bis zur Schließung 1974 war Glückstadt ein Synonym für den härtesten Umgang mit Jugendlichen, die unglaublichen dort erlitten: Isolationfolter, Zwangsarbeit, Essensentzug, Schläge und sexuellen Missbrauch. Immer und immer wieder wurde von den Landesparlamentariern nach Besichtigung der Anstalt beschlossen, diese umgehend zu schließen, da die Zustände im Hause unhaltbar seien – immer wieder wurde es hinausgezögert und der „Betrieb“ lief ein weiteres Jahr „störungsfrei“...

Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. meldet sich zu Wort

An alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages Wir, ehemalige Heimkinder organisiert in einem der international größten Zusammenschlüsse, dem Verein ehemaliger Heimkinder e.V., sind betroffen von der Eiseskälte, mit der Staat und Kirchen uns begegnen. Wir sind zutiefst empört darüber, dass man zwar das „radikal Böse“, das uns in unserer Kindheit und Jugend angetan wurde, am „Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ (RTH) dokumentierte, die Konsequenzen aus diesem Tun für uns – den Opfern dieses „radikal Bösen“ sich aber nicht wirklich erkennbar niederschlagen sollen. Wir fühlen uns missachtet...

Inhalt abgleichen